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Volkstanzkreis Rosenheim e.V. Bayern Vernetzt
 

Volkstanzkreis Rosenheim e.V.

Vorschaubild

1. Vors. Herbert Bogensberger

Hans-Ruf-Straße 6
83043 Bad Aibling

Telefon (08061) 4952426

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.volkstanzkreis-rosenheim.de

Der Volkstanzkreis Rosenheim e. V. stellt sich vor
Wir sind ein Verein mit ca. 140 Mitgliedern, davon ca. 40 Aktive. Wir tanzen auf unseren Übungsabenden und Auftritten ausser bayrischen Volkstänzen auch internationale Volkstänze wie z.B. schweizer, österreichische oder norddeutsche Volkstänze. Auskünfte über sonstige Aktivitäten können unter "Aktuelles" nachgelesen werden.


In unserem Verein wird sehr viel Wert auf Spass, Freude am Tanzen, gute Laune und geselliges Beisammensein gelegt. Es sind alle Altersgruppen vertreten.

Unsere Übungsabende finden montags, alle 14 Tage, von 20:00 - ca. 22:00 Uhr statt. Dazu treffen wir uns  im 

Pfarrheim "St. Michael", 83024 Rosenheim, Westerndorfer Str. 43 (Nähe Fachoberschule). Die Termine für die Übungsabende finden Sie unter der Rubrik "Aktuelles!" unter "Mitgliederinformation".


Interessierte Tänzer und Tänzerinnen, die unsere Übungsabende besuchen möchten (auch ganz unverbindlich) sind herzlich willkommen!

Nähere Auskünfte können unter "Kontakt" eingeholt werden.




Aktuelle Meldungen

Herbsttanzl beim Kistlerwirt mit der Kirnstoaner Tanzlmusi am 21.10.2022

(27.10.2022)

Herbsttanzl des Rosenheimer Volkstanzkreises


Bis aus Tirol kamen die Volkstanzfreunde zum Kistlerwirt in Bad Feilnbach, als dort der Rosenheimer
Volkstanzkreis sein Herbsttanzl ausrichtete und dazu die Kirnstoaner Tanzlmusi aufspielen ließ. Nur zwei
Wehmutstropfen mischten sich in die Freude darüber, sich noch einmal von einer so guten Musi
aufspielen zu lassen: der eine war, dass das Herbsttanzl traditionell die Reihe der Volkstanz-

veranstaltungen des Volkstanzkreises beendet; den anderen musste der Erste Vorstand des
Volkstanzkreises, Herbert Bogensberger, gleich bei der Begrüßung verkünden: bis ins Frühjahr hinein
steht der Saal des Kistlerwirts auf Grund der stark gestiegenen Heizkosten nicht zur Verfügung und
deswegen wird es nächstes Jahr auch kein Lichtmeßtanzl geben, seit vielen Jahren der Auftakt zu den

Volkstanzabenden des Vereins.

Beim Auftanz sorgte die Kirnstoaner Tanzlmusi aber gleich wieder für andere Gedanken und die Freude, mit der sie aufspielte, sprang schnell auf die Besucher über – sie erbaten sich schon nach der ersten Tanzrunde die erste Zugabe. Die Musikanten ließen sich nicht groß bitten und deshalb klatschten die Volkstanzfreunde an diesem Abend nach vielen Tanzrunden so lang, bis sich zu den üblichen drei Tänzen ein vierter hinzugesellte. Mehr Instrumente als Musikanten, alle gut und mit Gefühl für die jeweiligen Stücke gespielt, das ist ein Markenzeichen der Kirnstoaner Tanzlmusi, das sowohl klanglich als auch optisch immer wieder für Abwechslung sorgte. Als Tanzlführer stellte Herbert Bogensberger aus dem großen Repertoire der Musikanten die Tanzrunden so zusammen, dass für jeden etwas dabei war, und weil alle Figurentänze kurz vorgezeigt wurden, konnte jeder unbeschwert mittanzen. Geführt von seiner Ansage meisterten die Besucher auch die anspruchsvollere Münchner Française und bestätigten sich nach jeder Tour, es „Ausgezeichnet!“ gemacht zu haben.
Im Laufe des Abends gab es noch Ehrungen für zwei langjährige Mitglieder des Volkstanzkreises, Monika
Wiesholzer (40 Jahre) und Franz Rupprecht (25 Jahre). Beide waren beim Ehrenabend des Vereins im Sommer verhindert und konnten jetzt die Ehrenurkunden sowie eine kleine Aufmerksamkeit in Empfang nehmen. Wenig später bildeten die Tanzpaare einen großen Kreis für eine treue Besucherin, die an diesem Tag Geburtstag feierte, und die Kirnstoaner Tanzlmusi spielte ihr einen Ehrenwalzer. Viel zu schnell verging die Zeit und vielen Besuchern war es noch deutlich zu früh, als nach Mitternacht der Tanzlführer zur letzten Tanzrunde des Abends aufrief. Gern hätten sie sich von der pfundigen Musi noch länger aufspielen lassen. Die setzte dann mit einer letzten Zugabe musikalisch den Schlusspunkt unter eine Tanzsaison, die corona-bedingt deutlich kürzer war als normal. Mit dem gemeinsamen Lied „Kimmt schee hoamli die Nacht“ verabschiedeten sich der veranstaltende Rosenheimer Volkstanzkreis, die Musikanten der Kirnstoaner Tanzlmusi und die Volkstanzfreunde für heuer voneinander.
Für die Vereinsmitglieder geht die diesjährige Saison noch ein paar Wochen weiter; bis Ende November stehen im 14-tägigen Rhythmus der Probenabend des Vereins im Pfarrheim „St. Michael“ in Rosenheim auf dem Programm. Um den Kathreinstag enden dann auch diese Vereinsaktivitäten für eine kurze Winterpause, bis Anfang Januar das neue Vereinsjahr mit der jährlichen Mitgliederversammlung beginnt und kurz darauf auch wieder der Probenbetrieb.


Bericht und Fotos: Andreas Grün, Uhland-Straße 1, 83071 Schloßberg, Schriftführer beim Volkstanzkreis
Rosenheim e.V.


21.10.2022

Foto zur Meldung: Herbsttanzl beim Kistlerwirt mit der Kirnstoaner Tanzlmusi am 21.10.2022
Foto: Herbsttanzl beim Kistlerwirt mit der Kirnstoaner Tanzlmusi am 21.10.2022

Erntetanzl beim Kistlerwirt mit der Oberlauser Tanzlmusi am 23.09.2022

(25.10.2022)

Stimmiger Neustart mit dem Erntetanzl

Im normalen Vereinsjahr ist das Erntetanzl, das der Rosenheimer Volkstanzkreis jedes Jahr Ende September ausrichtet, der Auftakt zur zweiten Hälfte seiner öffentlichen Volkstanzabende beim Kistlerwirt in Bad Feiln­bach, zu denen der Verein immer gute Musikanten aus der Region aufspielen lässt. Dieses Jahr war aber alles anders. Zweieinhalb Jahre lang, seit dem Lichtmeßtanzl Anfang Februar 2020, war es wegen Corona nicht möglich, einen öffentlichen Volkstanz zu veranstalten und so war das Erntetanzl ein kompletter Neubeginn, für den Verein gefühlsmäßig vergleichbar mit dem Schäfflertanz nach der Pest.

Dieser Neustart ist dem Volkstanzkreis unter seinem langjährigen Ersten Vorstand Herbert Bogensberger gut gelungen: den gut gelaunten Volkstanzfreunden, die nach der langen Durststrecke endlich wieder tanzen durften, bot der Saal beim Kistlerwirt in Bad Feilnbach viel Platz und den Musikanten der Oberlauser Tanzl­musi war es anzumerken, dass sie sich darauf freuten, den Tanzpaaren wieder aufspielen zu dürfen. So brauchte Herbert Bogensberger als Tanzlführer nur die Tanzrunden zusammenzustellen und anzusagen, dann bevölkerten die Paare auch gleich wieder den Tanzboden. Verschiedene Paare des Vereins zeigten die Figu­ren der Chiemgauer Tänze kurz vor, was allen ein unbeschwertes Tanzvergnügen ermöglichte, und gemein­sam wurde auch die anspruchsvollere Münchner Franҫaise gemeistert. Viel zu früh verklang daher vielen gegen Mitternacht das letzte Stückl, aber dieses Mal wird die Wartezeit hoffentlich nicht so lang wie beim letzten Mal. Wenn die Infektionszahlen es erlauben, wird der Rosenheimer Volkstanzkreis schon im Oktober zu seinem Herbsttanzl einladen. Aufspielen wird dazu die Kirnstoaner Tanzlmusi, deren Musikanten aus dem Inntal beiderseits der bayrische-tiroler Grenze kommen. Die Veranstalter hoffen, dazu wieder viele Volks­tanzfreunde begrüßen zu dürfen.

Inzwischen ist der Verein nicht untätig: im Pfarrheim St. Michael in Rosenheim wird bis Ende November jeden zweiten Montagabend fleißig geprobt, am 8. Oktober wird der Volkstanzkreis in seiner markanten Tracht ein kultureller Botschafter Rosenheims beim bayrischen Abend des Fördervereins Städtepartnerschaft Briançon-Rosenheim für den Besuch aus der Partnerstadt sein und wenige Tage später trifft sich die Vorstandschaft des Volkstanzkreises, um die Weichen für das neue Vereinsjahr zu stellen. Leicht wird es nicht sein, das zeichnet sich jetzt schon ab, denn die Auswirkungen von Corona und den steigenden Energiepreisen machen auch vor den Kulturvereinen nicht halt. Aber der Verein ist zuversichtlich, dass er auch nächstes Jahr wieder zum Volkstanz beim Kistler­wirt in Bad Feilnbach und zusammen mit dem Kulturförderverein Mangfalltal zum Maxlrainer Morgentanzl einladen kann.

 

Foto: Volkstanzkreis Rosenheim e.V.

 

23.09.2022

Foto zur Meldung: Erntetanzl beim Kistlerwirt mit der Oberlauser Tanzlmusi am 23.09.2022
Foto: Auftranz beim Erntetanzl 2022

Sommerfest des Volkstanzkreises Rosenheim e.V.

(30.07.2022)

Zahlreiche Ehrungen beim Rosenheimer Volkstanzkreis

Groß war die Wiedersehensfreude bei den Mitgliedern des Rosenheimer Volkstanzkreis, als dieser nach gut zwei Jahren wieder sein Sommerfest ausrichten konnte. Ein Teil der Mitglieder hatte sich seit Beginn von Corona nicht mehr gesehen und dementsprechend viel gab es zu erzählen und zu berichten. Unter den Kastanienbäumen beim Kistlerwirt in Bad Feilnbach war gut sitzen und so entspann sich schnell eine angeregte Unterhaltung bis spät in den Abend hinein.

Die Ungewissheit, wie sich Corona ab Herbst entwickeln wird, und die extrem gestiegenen Heizkosten für den Saal erlaubten für die Weihnachtsfeier keine sichere Planung. Um diese nicht kurzfristig absagen zu müssen, hatte die Vorstandschaft vor einigen Wochen beschlossen, heuer auf eine Weihnachtsfeier des Vereins zu verzichten und die Ehrungen für langjährige Treue zum Verein schon beim Sommerfest vorzunehmen. Dabei konnten der Erste Vorstand Herbert Bogensberger und seine Frau Maria, die über die Finanzen des Rosenheimer Volkstanzkreis wacht, rund 30 Mitgliedern mit einer geschmackvoll gestalteten Urkunde den Dank und die Anerkennung des Vereins für 25, 40 und mehr Jahre Vereinszugehörigkeit aussprechen; einige an dem Abend verhinderte Jubilare erhalten die Ehrung bei einer Volkstanzveranstaltung des Vereins.

Unter den Geehrten waren auch eine ganze Reihe Gründungsmitglieder. Sie hatten 1966 auf Anregung von Werner Krämer den Verein aus der Taufe gehoben. Aus der zunächst losen Gemeinschaft von Volkstanzfreunden wurde fünf Jahre später ein eingetragener Verein. Das war die Geburtsstunde des Volkstanzkreises in seiner heutigen Form. Sie gilt bei den „besonders langjährigen“ Mitgliedern, die schon vor der Anerkennung als Verein dabei waren, rechtlich als Beitrittsdatum, und so konnten sie an dem Abend für über 50 Jahre Treue zum Verein geehrt werden.

Im Anschluss an die Ehrungen brachte der Zweite Vorstand Christian Hengstberger den Dank des Vereins an Herbert und Maria Bogensberger für über 50 Jahre unermüdliche Arbeit als Erster Vorstand und Kassier zum Ausdruck und überreichte im Namen alle Mitglieder einen prächtigen Strauß Sommerblumen.

Nach dem Sommerfest ist der Terminkalender des Vereins bis in den Herbst hinein gut gefüllt: schon am kommenden Samstag beteiligt er sich am Rosenheimer Brauchtumstag am Max-Josephs- und Ludwigsplatz. Bald darauf stehen der Herbstfesteinzug und das Erntedankfest am Programm - bei beiden Anlässen ist der Volkstanzkreis seit kurz nach seiner Gründung jedes Jahr präsent. Auch zwei Volkstanzveranstaltungen sind für heuer noch geplant: das Erntetanzl mit der Oberlauser Tanzlmusi und das Herbsttanzl mit der Kirnstoaner Tanzlmusi.

Foto zur Meldung: Sommerfest des Volkstanzkreises Rosenheim e.V.
Foto: Sommerfest des Volkstanzkreises Rosenheim e.V.

17. Maxlrainer Morgentanzl

(20.07.2022)

Gut besuchtes Morgentanzl

Maxlrain zelebriert alten Brauch aus dem 19. Jahrhundert

Mangfallbote online vom 05.07.2022 11:11

 

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Bis gegen Mittag wurde beim Maxlrainer Morgentanzl eifrig das Tanzbein geschwungen.

© Hecht

Wenn es um 6 Uhr morgens heißt „Auf geht’s zum Auftanz“ und die Aichacher Bauernmmusi im Biergarten des Maxlrainer Bräustüberls zu ihren Instrumenten greift und diesen „Auftanz“ spielt, kann das nur bedeuten, dass das Maxlrainer Morgentanzl beginnt.

Maxlrain – Diese Veranstaltung, durchgeführt vom Kulturförderverein Maxlrain in Zusammenarbeit mit dem Volkstanzkreis Rosenheim, ist angelehnt an die Dienstbotenbälle des 19. Jahrhunderts. Damals hatten die Dienstboten nur Sonntagfrüh ein paar Stunden frei, die eigentlich dem Kirchgang vorbehalten waren. Da sie aber auch vom Stand her von anderen Tanzveranstaltungen ausgeschlossen waren, organisierten sie in aller Herrgottsfrüh ihren eigenen Tanz, von denen der „Kocherlball“ im Englischen Garten in München, wohl der Bekannteste ist. Als es die Dienstboten nicht mehr gab, verschwand auch der Ball, wurde jedoch 1989 wiederbelebt. In Maxlrain findet das Morgentanzl seit 2003 statt und machte nur in den beiden letzten Jahren pandemiebedingt Pause.

Circa 250 Tänzer aus dem Umland

Die Tanzlustigen schienen darauf gewartet zu haben, denn bereits geraume Zeit vor dem offiziellen Beginn bildeten sich lange Schlangen an der von Resi Englhart und Maria Bogensberger besetzten Eintrittskasse, die alle Hände voll zu tun hatten, die Tanzabzeichen an den Mann beziehungsweise an die Frau zu bringen. „Es werden wohl an die 250 Tänzer sein“, zeigten sich die Beiden zufrieden. Diese kamen nicht nur aus der Umgebung, sondern auch aus den angrenzenden Landkreisen Ebersberg, Miesbach, Traunstein und München.

Bis gegen Mittag erklangen Polka, Zwiefacher, Landler und Münchner Francaise, dazu wurde fleißig das Tanzbein geschwungen. Neben den „Stammgästen“ kamen auch wieder viele „Neulinge“ nach Maxlrain. Wem die einzelnen Tanzfiguren noch nicht so geläufig waren, der konnte sich diese von den Paaren des Volkstanzkreises zeigen lassen. Nicht nur der große Tanzboden diente dabei als Schauplatz, nach Art der Polonaise ging es auch mal durch den kompletten Biergarten.

Wie die früheren Dienstboten hatten sich viele Besucher ihr Frühstück selbst mitgebracht und verzehrten dieses an stilvoll dekorierten Tischen. Wer sich nichts mitgebracht hatte, musste nicht darben, sondern konnte sich an den Ständen im Biergarten mit Schmalzgebäck, Weißwürsten, Bier und alkoholfreien Getränken versorgen. Tanzmeister Herbert Bogensberger zog ein positives Fazit. „Schön, dass so viele Leute da waren, wir freuen uns schon aufs nächste Jahr“, gab er einen hoffnungsvollen Ausblick und war überzeugt, dass sich dann wieder viele Tanzpaare zum Maxlrainer Morgentanzl einfinden werden.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: 17. Maxlrainer Morgentanzl
Foto: 17. Maxlrainer Morgentanzl

Ehrenmitglied Andreas Grün

(31.01.2022)

Rosenheimer Volkstanzkreis:
Auszeichnung für Andreas Grün

 

Rosenheim – Anfang März 2020 hat die Corona-Pandemie auch beim Rosenheimer Volkstanzkreis das Vereinsleben abrupt zum Erliegen gebracht: Alle Volkstanzveranstaltungen mussten abgesagt werden, ebenso die regelmäßigen Übungsabende.

Und auch andere Vereinsaktivitäten waren gar nicht oder nur schwer möglich.

Um die Kontakte im Verein trotzdem nicht abreißen zu lassen, griff der Vorstand eine Anregung einiger Mitglieder auf und lud am 02.08.2021 zu einer „Wiedersehensfeier“ zum Kistlerwirt ein. Rund 50 Mitglieder folgten der Einladung und trafen sich zu einem geselligen Abend mit Brotzeit und viel Gelegenheit, sich zu unterhalten.

Die Vereinsführung hatte zudem beschlossen, anlässlich des "Runden Geburtstags"  unseres Schriftführers, die Feier für eine besondere Ehrung zu nutzen. Der Schriftführer des Vereins, Andreas Grün, übt dieses Amt seit fast 30 Jahren aus und wurde dafür zum Ehrenmitglied ernannt. Eine Auszeichnung, mit der der Volkstanzkreis bewusst sparsam umgeht. In einer kurzen Ansprache beleuchtete der Vorsitzende des Vereins, Herbert Bogensberger, die Arbeit des Schriftführers und hob dabei besonders die Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des Vereins 2016 und die Überarbeitung der Vereinsstatuten hervor. Der Zweite Vorsitzende Christian Hengstberger gratulierte mit einem selbst verfassten Gedicht, das sich auch auf das übrige Wirken Grüns für den Verein bezog, ehe die beiden Vorsitzenden gemeinsam die Ernennungsurkunde überreichten.

Foto zur Meldung: Ehrenmitglied Andreas Grün
Foto: Besondere Auszeichnung: Schriftführer Andreas Grün (Mitte) wurde vom Vorsitzenden Herbert Bogensberger (links) und seinem Stellvertreter Christian Hengstberger zum Ehrenmitglied ernannt. © re

Lichtmeßtanzl beim Kistlerwirt

(24.06.2019)

Comeback nach 30 Jahren

Frasdorfer Tanzlmusi begeisterte beim Lichtmeßtanzl des Rosenheimer Volkstanzkreises

Der Lichtmeßvolkstanz des Rosenheimer Volkstanzkreises und die Rosenheimer Tanzlmusi gehörten über viele Jahre untrennbar zusammen, bis sich Hans Wagner und seine Musikanten voriges Jahr in den „Musikanten-Austrag“ verabschiedeten. Deshalb suchte der Verein eine neue Musik und wurde bei alten Bekannten fündig: die Frasdorfer Tanzlmusi hat schon oft für den Volkstanzkreis und die Besucher seiner Volkstanzveranstaltungen aufgespielt, auch bei den „Großen Volkstänzen“, die der Verein in den 1980er Jahren im heutigen Ku’Ko ausgerichtet hat. So kam es nach rund 30 Jahren vor vollem Haus zu einem erfolgreichen „Comeback“ der etwas verjüngten Frasdorfer Tanzlmusi beim Rosenheimer Volkstanzkreis.

Kaum, dass sich die Paare beim Auftanz und der ersten Tanzrunde aufgewärmt hatten, baten sie schon mit viel Beifall um die erste Zugabe – ein Wunsch, den ihnen die Musikanten gern erfüllten. Die Frasdorfer Tanzlmusi spielte fleißig auf und sorgte dafür, dass niemand lange sitzen bleiben wollte. Landler, Polkas und Boarische bildeten zusammen mit den traditionellen Chiemgauer Figurentänzen abwechslungsreiche Tanzrunden, in denen für jeden etwas dabei war. Weil die einzelnen Tänze vom Tanzlführer Herbert Bogensberger jeweils kurz vorgezeigt wurden, war bei allen Besuchern für ein unbeschwertes Tanzvergnügen gesorgt und so war der Tanzboden immer gut besucht.

Nicht fehlen durfte der figurenreichste der im Chiemgau überlieferten Volkstänze, die Münchner Française. Etwas anspruchsvoller sind die fünf Touren mit ihrem Grüßen, Platz­wechseln und unterschiedlichen Paareinteilungen schon, aber auch hier gab es Hilfestellung durch den Tanzlführer. Daher waren sich am Ende jeder Tour alle Paare einig, es wieder „Ausgezeichnet!“ gemacht zu haben.

Heiß begehrt waren wieder die Eintrittszeichen, die Vroni und Hans-Dieter Haberlander, zwei handwerklich begabte Vereins­mitglieder, immer passend zum Thema des jeweiligen Volks­tanzabends angefertigen. Die schönsten befestigen die Tänzerinnen wie Jagdtrophäen an ihrem Körberl, das beim Trachteng’wand die Handtasche ersetzt, und manche Tänzerin hat es schon auf eine beachtliche Sammlung gebracht.

Viel zu schnell war der Abend vergangen, als nach Mitternacht der Aufruf zur Schlusstour kam, bei der Schlussrunde die Musikanten noch einmal alle Register ihres Könnens zogen. Gern hät­ten sich die Volks­tanzfreunde noch manche Runde aufspielen lassen – bis zum Faschingsdienstag ist es nicht mehr lange hin und dann ist der Tanzboden auch schon wieder bis Ostern gesperrt. Aber es gibt heuer noch mehr Möglichkeiten, auf einen Volkstanz zu gehen, bei dem der Rosenheimer Volkstanzkreis gute Musikanten aufspielen lassen wird: nach den traditionellen Tanzzeiten über’s Jahr verteilt stehen weitere drei Volkstanzabende beim Kistlerwirt in Bad Feilnbach am Programm und schon zum 16. Mal das Maxlrainer Morgentanzl, das der Volkstanzkreis zusammen mit dem Kulturförderverein Mangfalltal ausrichtet. Für diesen Tanz heißt es allerdings früh aufstehen, denn schon um 6 Uhr früh wird Herbert Bogensberger das Kommando „Auf geht’s zum Auftanz!“ geben.

                                                                        08.02.2019

Foto zur Meldung: Lichtmeßtanzl beim Kistlerwirt
Foto: Lichtmeßtanzl beim Kistlerwirt


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